Er liebt Kräuter, frische Luft und Muttis Küche – 7 Fragen an Danilo Binnemann, den neuen Küchenchef im Stolberger Hof

Danilo Binnemann startete Ende November 2016 als neuer Küchenchef im Stolberger Hof. Wir haben den 31-jährigen Harzgeroder gefragt, was sein Küchenstil ist, welche Geheimzutat ihm ein perfektes Essen garantiert und auf was sich die Gäste des Stolberger Hofes zukünftig freuen dürfen.

Was sind Ihre Pläne für die Küche des Stolberger Hofes?

Ich hoffe, dass ich mit dem Team zusammen das Beste für das Haus herausholen kann und das wir regionale Produkte hochwertig verarbeiten können und somit all unsere Gäste zufrieden stellen können.

Wie wichtig ist Ihnen Slow Food?

Das Thema Slow Food ist mir sehr wichtig, weil wir dadurch einmal die regionalen Betriebe fördern und die Unternehmen, zum anderen sind wir auch unseren Gästen gegenüber ehrlich und transparent.

Das schöne an Slow Food ist, dass wir uns mit den Herstellern persönlich treffen können. Wir können uns mit ihnen beraten, können auf deren Vorschläge eingehen und die auf unsere.

Das schöne hier im Haus ist, dass sowohl das Harzer Rote Höhenvieh, als auch die Forellen vom Forellenhof Wickerode verwendet werden, welches für die Region wirklich super Produkte sind, direkt aus der Region, welche man ohne Bedenken verwenden kann, womit man jeden Gast zufrieden stellen kann, da das Ausgangsprodukt wirklich super ist.

Wie würden Sie Ihren Küchenstil beschreiben?

Mein Küchenstil ist auf jeden Fall rustikal lecker, aber doch schon teilweise elegant. Es ist eine Mischung die sich schwer beschreiben lässt, die man aber auf jeden Fall gesehen haben muss.

Welche Zutat darf bei Ihnen im Essen nicht fehlen und macht jedes Essen für Sie lecker?

Rote Zwiebeln und ein bisschen Zucker.

Was hat Sie dazu motiviert Koch zu werden?

Bei mir ist das familiärer Natur. Mein Großvater war gelernter Kellner und ich habe mir gedacht, „Gastronomie, warum denn nicht?“. Die Küche erschien mir da als richtiger Weg und somit bin ich Koch mit Leib und Seele.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsgericht?

Eigentlich ist das „Muttis Küche“ mit Rouladen, ab und zu mal Nudeln nach alter DDR-Tradition mit einer schönen, gebratenen Scheibe Jagdwurst dabei. Ansonsten so das übliche, die Klassiker.

Was machen Sie nach einem stressigen Tag in der Küche?

Zuhause mit seinen Lieben im Garten wirtschaften. Gartenarbeit, spazieren gehen – einfach draußen in der frischen Luft den Kopf frei kriegen.

Das Arbeiten bei uns im Garten ist auch teilweise berufsbedingt, denn wir bauen Kräuter an, die ich vorher noch nicht probiert habe, genauso Gemüsesorten an denen ich mich gerne mal ausprobieren möchte, nur um zu experimentieren, damit es mir im Job weiterhilft.